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Kokain und Crystal Meth Suchttherapie

Kokain (auch Cocain) ist ein starkes Stimulans und Arzneimittel. Es ist eine Rauschdroge mit hohem psychischen Abhängigkeitspotenzial. Chemisch-strukturell gehört es zu den Tropan-Alkaloiden und ist ein Derivat von Ecgonin.

Nach dem Kokainrausch kann eine Depression auftreten. Das lässt den Konsumenten oft schnell wieder zur Droge greifen, um der „Kokaindepression“ zu entkommen. Dieser Mechanismus ist gefährlich, da er schnell zur Abhängigkeit führen kann. Das extreme Hochgefühl sowie das schnelle Abklingen der Wirkung steigert das Abhängigkeitspotential der Droge erheblich. Es kann schon nach dem ersten Kokainkonsum zu einer psychischen Abhängigkeit kommen. Kokain-Substanzverlangen wird meist durch Schlüsselreize ausgelöst, und oft durch den vorherigen Konsum von Alkohol oder anderen psychotropen Substanzen.

Seit den 90er Jahren ist in europäischen Großstädten ein Anstieg des Kokain-Konsums festzustellen. Die vorhandenen Suchthilfesysteme im europäischen Raum sind oft nur unzureichend auf diese Entwicklung eingestellt. Die meisten ambulanten und stationären Suchtklinik Angebote sind auf die Behandlung von Opioidabhängigen angepasst.

Methamphetamin gilt heute unter Modenamen wie Crystal Meth, Meth, Crystal oder Yaba als preisgünstige Droge mit aufputschender Wirkung. Crystal gehört zu den am schnellsten zerstörenden Drogen überhaupt. Das Potential einer Abhängigkeit ist sehr hoch. Crystal wird überwiegend geschnupft, teilweise geraucht, in Wasser gelöst intravenös injiziert oder auch rektal verabreicht.

Abhängigkeit ist eine Krankheit. Diese Einsicht ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Suchttherapie. Viele Betroffene sind auch heute noch überzeugt, sich nicht ausreichend zusammenreißen zu können, wenn sie nach einem Entzug doch wieder zur Flasche oder zur Droge greifen. Die, fehlplatzierten, Schamgefühle darüber führen geradewegs zurück in den Teufelskreis der Sucht. Für die Suchtkranken selbst wie auch für ihr Umfeld ist es daher essenziell, die Abhängigkeit als Krankheit zu begreifen und zu akzeptieren.