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Suchtklinik für Heroin und Opiatabhängigkeit

Es gibt in Deutschland etwa 100.000 bis 150.000 Opiatabhängige. 90 Prozent davon konsumieren Heroin. Daher spricht man meistens von Heroin, wenn es um Substanzstörungen von Opiaten geht. Heroin ist ohne entsprechende Genehmigung illegal. Alle anderen synthetisch hergestellten Opioide (außer Tramadol) unterliegen in der Bundesrepublik dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Hinsichtlich der gesundheitlichen Folgen sind Opiate im Vergleich zu anderen psychotropen Substanzen von besonders großer Relevanz, weil es sehr viele suchtgiftbezogene Todesfälle und Überdosierungen gibt.

Opiate sind die natürlichen Substanzen, die im Opium vorkommen. Es besteht aus zahlreichen Alkaloiden, wobei Morphium das Hauptalkaloid dieser Pflanze ist. Heroin, das bekannteste Opiat, ist ein Salz, welches aus Morphium und Essigsäure erzeugt wird.

Der deutsche Apotheker Friedrich Sertürner isolierte 1803 erstmals Morphin aus Opium. Knapp 100 Jahre später brachte die Firma Bayer Heroin als Schmerzmittel in den Handel. Heroin als Schmerzmittel ist in Deutschland nicht mehr zugelassen, aber der Wirkstoff Diamorphin ist seit 2009 zur Behandlung von Schwerstabhängigen in Deutschland erlaubt und besitzt die gleiche pharmakologische Wirkung wie Heroin.

Opioide sind im Gegensatz zu Opiaten vollsynthetisch hergestellt, wie z. B. Diamorphin, Methadon, Tilidin usw. Diese Substanzen bezeichnet man als exogene Opioide. Hingegen wird von endogenen (vom Körper selbst hergestellten) Opioiden unterschieden, sogenannte Endorphine („Glückshormone“). Genaugenommen handelt es sich bei Heroin ebenfalls um ein Opioid, da es nicht in seiner natürlichen Substanz im Opium vorkommt und erst mithilfe eines chemischen Vorgangs zu Heroin verarbeitet wird.

Übliche Nebenwirkungen sind Sedierung, Atemdepression, Bradykardie, Blutdruckminderung, Miosis und Obstipation. Eine Überdosierung oder die Kombination mit anderen sedierenden Substanzen wie Alkohol und Benzodiazepine kann tödliche Folgen haben.